01.06.2007

"Weiterbestand in optimierter Form"

FDP-Kreisverband zum Krankenhaus St. Anna - Edgar Meixner bleibt Kreisvorsitzender

Sulzbach-Rosenberg. (cog) "Ich erwarte von einer politischen Führungspersönlichkeit Werte. Aber wenn ich nach Weiden sehe, fällt mir nur eines ein: Maßlosigkeit. Wir haben Werte und Normen, Orientierungsmarken und Maßstäbe verloren." Edgar Meixner, Kreisvorsitzender der FDP Amberg-Sulzbach, ging bei der Jahreshauptversammlung seiner Partei intensiv auf die aktuelle Wertediskussion ein.

Die demographische Zeitbombe der drohenden Vergreisung Deutschlands, die Diskussion um Krippenplätze, die Auslandseinsätze der Bundeswehr und die Gesundheitsreform waren die brandaktuellen Themen seines Vortrags. "Im Gesundheitswesen", so Meixner, "gibt es absolut keine Planungssicherheit. Wer viel arbeitet, wird bestraft".

Junge Mitglieder werben

Meixner berichtete über die erfolgreiche Arbeit des Kreisverbands im letzten Jahr. Besonders erfreulich sei die starke Mitgliederzunahme um zehn Prozent, während bekanntlich CSU und SPD einen Schwund verzeichneten. Für das kommende Jahr hat Meixner sich vorgenommen, mehr jüngere Mitglieder zu werben. "Wenn Alt und Jung zusammenarbeiten, bringen die einen ihre größere Erfahrung, die anderen ihren Elan ein!"

Kreisschatzmeister Achim Groth legte im Kassenbericht dar, dass die Finanzlage der Partei erfreulich ist. Die Kassenprüfer bestätigten die korrekte Kassenführung. Einstimmig wurde der Vorstand entlastet.

Führung bestätigt

Die Neuwahlen bestätigten 1. Vorsitzenden Edgar Meixner, Stellvertreter Hans-Jürgen Reitzenstein und Schatzmeister Achim Groth, Beisitzer Helmut Hagerer und Erhard Pickel einstimmig im Amt. Kassenprüfer sind wieder Leonhard Luber und Dr. Roland Gierth.

Lebhaft diskutierten die FDP-Mitglieder die Bundes- und Landespolitik, vor allem aber auch die kommunalpolitischen Entwicklungen. Das St.-Anna-Krankenhaus lag ihnen besonders am Herzen. Deshalb begrüßten sie ausdrücklich die Gründung der Bürgerinitiative für den Erhalt der Klinik. Das Krankenhaus solle nicht nur eine Grundversorgung bieten, sondern in optimierter Form weiterbestehen. So sollten z.B. Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten ausgebaut werden. Nach eingehender Diskussion beschlossen die Politiker, die bewährte gemeinsame Liste mit den Freien Wählern bei den Kommunalwahlen 2008 fortzusetzen. Meixner fasste abschließend zusammen: "In der Zukunft, auch und gerade bei den 2008 bevorstehenden Wahlen, muss es heißen: Gemeinsam sind wir stark, gemeinsam können wir zum Wohl des Bürgers arbeiten."