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Neue Verkehrszahlen als Grundlage nötig B
14-Nordumgehung in der Diskussion - | |
| Sulzbach-Rosenberg. (cog) Auf ein kommunalpolitisch erfolgreiches Jahr blickte der Keisverband der FDP bei seiner Jahreshauptversammlung zurück. Kreisvorsitzender Edgar Meixner berichtete über die Tätigkeit der FDP in den vergangenen Monaten. "Die Initiative der FDP mit einer Unterschriftensammlung zur Entschärfung der "Feuerwehrkreuzung" an der B14 hat die Stadt und das Straßenverkehrsamt dazu gebracht, dieses Problem endlich anzugehen!". Das FDP-Hallenfußballturnier war auch in diesem Jahr ein Riesenerfolg bei den Freizeit-Fußballmannschaften. Die Partei und die Fraktion hatten das Rohrwerk, die Feuerwehr und das St.-Anna-Krankenhaus besucht, um am Puls des Geschehens zu bleiben und Politik nicht nur am grünen Tisch, sondern mit den Menschen und für die Menschen zu machen. Die nächsten Arbeitsschwerpunkte werden die Umwandlung des Waldbades in Rosenberg in ein Ganz-Jahres-Schwimmbad sein, Aktionen gegen die Mehrwertsteuererhöhung und die Teilnahme am Pfingstkongress des Verbandes Liberaler Akademiker in Sulzbach-Rosenberg. Auch die geplante Nordumgehung der B 14 wird ein Thema sein. Reitzenstein forderte hier eine neue Verkehrszählung, denn die aktuellen Planungen beruhten auf Daten von 2000, die schon jetzt überholt seien und für die Verkehrsströme nach Fertigstellung der A6 keinerlei Aussagekraft mehr haben könnten. Schatzmeister Achim Groth berichtete, dass die Kassenlage sehr zufriedenstellend ist, so dass der Kreisverband gut gerüstet ist für die Kommunalwahl im nächsten Jahr. Kassenprüfer Heinz Taubmann bescheinigte Groth korrekte Kassenführung. Der Kreisvorstand wurde einstimmig entlastet. Hans-Jürgen Reitzenstein, stellvertretender Kreisvorsitzender und Vorsitzender der FDP/FWS-Fraktion im Kreistag, berichtete über die Arbeit der Kreistagsfraktion. Insbesondere bei der Ausweisung von Landschaftsschutzgebieten, dem Feuerwehrwesen und dem Kreisverkehr in Sunzendorf hat sich die FDP/FWS-Fraktion engagiert. Basis jeder Politik, stellte Meixner fest, müssen Werte sein: "Auf die Leere einer oberflächlichen Weltsucht folgt die Sehnsucht nach Werten. Die Familie ist der erste und wichtigste Ort zur Vermittlung von Werten." Er ging ausführlich auf die Rolle der Familie ein, die gestärkt werden müsse. Eine lebhafte Diskussion schloss sich an. Alle Mitglieder waren sich einig, dass der Werteverfall die Ursache vieler Probleme in Deutschland sei. Sie wollen sich dafür einsetzen, die Programmatik in der Landes- und der Bundespartei zu stärken, um dem entgegenzuwirken. | |