26.02.2008

Verkehr beruhigen, die Altstadt beleben

Stadtteilversammlung der FDP/FWS am Feuerhof -
Bürger fragen, Kommunalpolitiker antworten

Zahlreiche Bürger folgten der Einladung der FDP/FWS zum "Bartl" am Feuerhof, um sich über die aktuelle Politik in der Stadt und im Kreistag zu informieren und die Kandidaten des Wahlvorschlags kennen zu lernen.

Kreisvorsitzender Edgar Meixner und Ortsvorsitzender Achim Grothvon der FDP stellten die wichtigsten Projekte für die nächsten Jahre vor. Die Belebung der Altstadt und ihre Funktion als Ort zum Leben, Wohnen und Arbeiten ist ein zentrales Thema.

Verkehrsberuhigung

Groth schlug zwei einfache Maßnahmen vor, um das Zentrum vor allem für Kinder sicherer zu machen: Der gesamte Bereich des Schlosses sollte verkehrsberuhigte Zone werden, damit Nutzer der Musikschule und der Bibliothek in den engen Zufahrten nicht gefährdet werden.

Außerdem will Groth die verkehrsberuhigte Zone hinter der Marienkirche bis zum Geschichtsbrunnen vorziehen: "Es darf nicht sein, dass ein Kind, wenn es am Brunnen spielt oder ein Eis kauft, überfahren wird." Durch diese Maßnahme würde auch die Vorfahrtsregelung an dieser kritischen Stelle eindeutiger.

Meixner stellte die aktuelle Planung zur Komplettverampelung der "Feuerwehrkreuzung" vor. Die für dieses Jahr geplante Sanierung der Neustadt machte einigen Bürgern Sorgen. Sie fürchteten hohe Anwohnerbeiträge. Werner Renner, Bürgermeister von Edelsfeld und Bauingenieur, erläuterte, dass die Belastung gemäß der Straßenausbausatzung gering sein werde.

Durch ein gleichmäßiges Pflaster und einen Ausbau ohne Bordsteine, erklärte Stadtrat Karl-Heinz Kreiner, werde die Neustadt stark aufgewertet. Außerdem werde wegen der Sperrung der Neustadt während der Bauarbeiten der Hafnersgraben wieder in beiden Richtungen befahrbar sein, eine Forderung, die die FDP/FWS seit Jahren erhebt. Auch die Bindergasse solle mittelfristig saniert werden, dabei aber ihr historisches Eisenpflaster behalten.

Viele Fragen der Bürger

Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Reitzenstein berichtete über die erfolgreiche Arbeit im Stadtrat: "Wir haben viele sinnvolle Initiativen gestartet. Die FDP/FWS war die ganzen sechs Jahre hindurch aktiv." Wichtig war und ist der Ausbau des Waldbads als Ganzjahresbad, der Erhalt des Krankenhauses St. Anna, neues Leben in der Maxhütte und das neue Biomasseheizkraftwerk.

Hierzu hatten viele Bürger Fragen. Thilo Munker, Betriebsleiter des Werks und FDP/FWS-Kandidat, versicherte, dass das Kraftwerk seit längerem problemlos läuft und demnächst auch Gewinn erzielen wird.

Reitzenstein sieht eine wichtige Aufgabe seiner Fraktion im Stadtrat auch in der Förderung der Sportvereine, denn: "Jugendliche, die im Sport oder in der Musik aktiv sind, machen keine negativen Schlagzeilen."

Ebenso berichtete er über den Ausbau der Kreisstraße AS 11. Für den Abschnitt zwischen Rummersricht und Forsthof hat die FDP/FWS-Fraktion im Kreistag einen Geh- und Radweg beantragt.

Eine weitere Maßnahme forderten die Siedler und die Politiker, die mit geringem Aufwand eine deutliche Verbesserung der Sicherheit bringen würde: Das Ortseingangsschild an der B14 sollte Richtung Hahnbach hinter die Ausfahrt der Straße Am Feuerhof versetzt werden. Dann müssten die Autos auf der Bundesstraße langsamer fahren, so dass Fußgänger gefahrlos die Straße überqueren könnten, außerdem hätten Abbieger es leichter.