| "Rechtlich
nicht haltbar" | |||
| Ausschuss
lehnt Antrag ab, Agrarfolien über Sperrmüll zu sammeln |
|
Amberg-Sulzbach. (hi) Den Antrag der Kreistagsfraktionen von "FDP und Freien Wählerschaft vom 7. Juni vergangenen Jahres, die Agrarfolien bei der Haushaltssperrmüllabfuhr wieder mitzunehmen, befürwortet die Landkreis Verwaltung nicht. Der Umwelt- und Energieausschuss schloss sich dieser Meinung an und lehnte den Antrag ab. Aus rechtlichen Gründen sei der Antrag abzulehnen, teilte die Verwaltung dem Umwelt- und Energieausschuss mit. Die Antragsteller vertraten die Auffassung, dass geänderte Vorschriften zu einer Benachteiligung der Landwirtschaft geführt hätten. Die Verwaltung erinnerte bei der Sitzung am Mittwoch an die Aussprache am 23. Oktober im Hahnbacher Rathaus. Dort hatte sie den Auftrag erhalten, einen Entsorgungsweg für Agrarfolien zu prüfen. Abgefragt werden sollte, wie andere Landkreise dieses Problem lösen. Sachgebietsleiter Josef Kotz teilte dem | Ausschuss mit, dass in den Landkreisen Nürnberger Land, Neumarkt und Regensburg teilweise die Sperrmüllabfuhr noch Agrarfolien mitnehme. Allerdings würden die Kosten für die Sondersammlungen über die Restmüllgebühren abgerechnet. Unbedingt einzuhalten sei das Kriterium "besenrein". Dies führe zu relativ geringen Erfassungsmengen. Nicht
geltendes Recht Im Landkreis Bayreuth sammelt laut Kotz | der Maschinenring zwei Mal jährlich Agrarfolien. Der Landkreis zahle dem Maschinenring einen Beitrag von 3000 Euro. Das Angebot nutzen laut Kotz nur 60 der zirka 1000 Betriebe mit Rinderhaltung. Auch Landrat Armin Nentwig bekräftigte, dass der Antrag abgelehnt werden müsse. Die bisherige Handhabung sollte beibehalten werden, schlug Josef Kotz vor. Franz Kick sprach von einer "Good will" - Aktion, der man nicht zustimmen könne: Die Kreisräte Roswitha Hubmann und Hans Meier setzten sich für die Regelung ein. Aus Gründen der Gebührengerechtigkeit müsse man dagegen sein, sagte Meier. Der Ausschuss lehnte den Antrag ab. Mehr
Infos bieten |