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"Hilfe aus der Politik stets willkommen" FDP-Bundestagsabgeordneter
Horst Meierhofer | |
| Sulzbach-Rosenberg. (ge) Informationen über das Rohrwerk Maxhütte und den Konsolidierungsplan - das suchte der FDP-Bundestagsabgeordnete der Oberpfalz, Horst Meierhofer, vor Ort zu erhalten. Gemeinsam mit Kreisvorsitzendem Edgar Meixner und Stadtrats-Fraktionssprecher Hans-Jürgen Reitzenstein stattete er der Firma einen Besuch ab. Zuerst gab es für die freidemokratischen Gäste einen Rundgang durch das Rohrwerk, den Geschäftsführer Karl Reyzl selbst leitete. Beeindruckt von den technischen Möglichkeiten fanden sich die Politiker anschließend zum Gespräch, an dem auch der neugewählte Betriebsratsvorsitzende Karl-Heinz König teilnahm. "Hilfe bei der Umstrukturierung und der Neupositionierung des Rohrwerks können wir von Seiten der Politik immer dringend gebrauchen!", meinte Reyzl, der anschließend den Werdegang des 1954 von Flick gegründeten Rohrwerks skizzierte. Besonders die schwierige Zeit zwischen und nach den Konkursen habe Kraft gekostet, bis das Werk dann nach 2000 völlig losgelöst und komplett selbstständig aus der Verflechtung mit dem Stahlwerk hervorging, unter Regie der Parn-Gruppe. Seitdem seien enorme Summen in Investitionen geflossen, so Reyzl, der auch betonte, dass die Mitarbeiter bereit waren, im Rahmen eines auf den Haustarifvertrag aufgesetzten Sanierungstarifvertrages ihren Beitrag zu leisten zum Überleben des Werkes. "Dass es uns noch gibt, haben wir dieser Zusammenarbeit zu verdanken!", unterstrich der Geschäftsführer, und auch Betriebsratsvorsitzender Karl-Heinz König nannte die dadurch gewonnenen Vorteile wie eigene Ausbildung und Zukunftsinvestitionen. Meierhofer selbst zeigte sich beeindruckt von der Flexibilität und dem Teamgeist und versprach Hilfe bei der laufenden Umstrukturierung im Rahmen seiner Möglichkeiten. Edgar Meixner und Hans-Jürgen Reitzenstein unterstrichen die Bedeutung des Werkes mit seinen fast 450 Arbeitsplätzen für die Stadt und die Region. | |