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"Weniger Oper, mehr Musikschule " FDP-Landtagskandidat Günter Koch zu Gast in SMS - "Besser in München sparen" | |
| Sulzbach-Rosenberg. (ll) Gelegentlich müssen sich Politiker im Wahlkampf auch mit Themen beschäftigen, von denen sie nicht sehr viel verstehen. Beim Besuch des FDP-Landtagskandidaten Günter Koch in der Städtischen Sing- und Musikschule erkannte deren Leiter Wolfgang Niebling dagegen gleich: "Wir sprechen keine fremde Sprache." Hobby-Cellist Koch schränkte zwar ein, seine musikalische Begabung sei "doch nicht ganz gleichstehend" mit der von Niebling. Es war ihm als Mitglied eines Streichquartetts und eines Laien-Freizeitorchesters (Collegium Musicum in Hersbruck) aber ein Anliegen, sich über die Probleme der SMS zu informieren, um im Falle seiner Wahl an deren Behebung zu arbeiten. "Musikschulen brauchen mehr finanzielle Zuwendungen", formulierte Niebling denn auch das leidige Problem. Der Freistaat trage zurzeit 8,5 Prozent der Kosten für die Lehrkräfte der 220 |
Sing- und Musikschulen in Bayern. Diese wünschten sich aber eine Quote von 25 Prozent. Koch fand, es dürfe keine einzige dieser Einrichtungen aus Geldgründen geschlossen werden, weil damit jeweils "eine ganze gewachsene Struktur niedergemacht wird". Sein Lösungsvorschlag: "Lieber in München ein bis zwei Operninszenierungen im Jahr weniger. Das mindert dort die Qualität nicht, aber bei uns hilft das dadurch eingesparte Geld." Nieblings Erklärung, dass Kinder, die ausgiebigen Musikunterricht genießen, in ihrer sozialen und intellektuellen Entwicklung schnellere Fortschritte machen, konnte Koch aus eigener Erfahrung bestätigen. Er habe genau vor 25 Jahren seine Kinder erstmals in die musikalische Früherziehung der SMS geschickt: "Und das war für sie ei |