12.12.2005

FDP will gestalten

Kreisvorstand tagt - Verkehrsfragen ein Schwerpunkt

Sulzbach-Rosenberg. (cog) "Das selbstherrliche, selbstgefällige und feige Verhalten von Ministerpräsident Edmund Stoiber zeigt die negativen Auswirkungen von mehr als vier Jahrzehnten CSU-Alleinregierung", stellte der Kreisvorsitzende der FDP, Edgar Meixner, bei einer Kreisvorstandssitzung fest. Stoibers monatelanger Zick-Zack-Kurs habe der Staatsregierung und dem Amt schweren Schaden zugefügt habe. Nur noch 33 % der Bayern, hätten neueste Umfragen ergeben, seien mit der Arbeit des Ministerpräsidenten zufrieden, sogar 50 % wollten seinen Rücktritt.

Stellv. Vorsitzende Hans-Jürgen Reitzenstein und Schatzmeister Achim Groth stimmten mit Meixner überein, dass die Unzufriedenheit der Bürger mit der CSU der FDP Raum zur Gestaltung und Entfaltung bietet. Bei seiner Jahresplanung für 2006 beschloss der Kreisvorstand deshalb, mehr Veranstaltungen anzubieten, um Bürger zu informieren.

Die gut besuchte Informationsveranstaltung zu Hartz IV habe gezeigt, dass man mit aktuellen Themen Menschen erreiche, die der FDP nicht nahe stehen. Vor allem wolle man verstärkt Familien ansprechen.

Ein Schwerpunkt der Arbeit sind Verkehrsfragen. Kreisvorsitzender Edgar Meixner setzt sich insbesondere für eine Ampel über die Bayreuther Straße an der Feuerwehr ein, um diesen gefährlichen Übergang zu entschärfen. Eine von ihm initiierte Unterschriftensammlung steht kurz vor dem Abschluss. Dann werden die Listen dem Straßenbauamt übergeben.