|
"Bestes Ergebnis seit 1949 erreicht" FDP-Ortsvorstand analysiert
Wahlergebnis - | |
| Sulzbach-Rosenberg. (cog) Die Bundestagswahl ist vorbei, SPD und Union versuchen, eine große Koalition zu zimmern. Die kleineren Parteien müssen ihre Position im neuen Bundestag finden. Der Ortsvorstand der Sulzbach-Rosenberger FDP traf sich jetzt, um das Wahlergebnis zu analysieren und zu beraten, welche Konsequenzen für die Arbeit vor Ort daraus zu ziehen sind. Zur Einstimmung fasste der Ortsvorsitzende Achim Groth das Wahlergebnis zusammen: "Die FDP war bei der Wahl bundesweit enorm erfolgreich. Wir konnten unser Ergebnis von 7,4 % im Jahr 2002 auf jetzt 9,8 % steigern. Das heißt, dass sich jetzt 61 FDP-Abgeordnete im Bundestag für kompetente Wirtschaftspolitik und Bürgerrechte einsetzen. Bisher waren es 47." Hans-Jürgen Reitzenstein wies darauf hin, dass die FDP in Bayern einen historischen Erfolg erzielt habe. "9,5% der bayerischen Wähler haben für die Liberalen gestimmt. Das ist das beste Ergebnis seit 1949 und mehr als doppelt so viel als 2002." Im neuen Bundestag wird wieder ein Oberpfälzer liberale Positionen vertreten: Horst Meierhofer aus Regensburg gehört zu den neun bayerischen FDP-Abgeordneten. Stolz, so der stellvertretende Ortsvorsitzende Edgar Meixner, könne man auch auf das Ergebnis in der Stadt Sulzbach-Rosenberg und im Landkreis sein: "7,28 % der Zweitstimmen und beachtliche 7,18 % der Erststimmen für Günter Koch sind hervorragend!" Groth und Meixner gratulierten Reitzenstein zu diesem Erfolg, denn dieses gute Ergebnis sei auch ein Resultat, der seit Jahren konsequent bürgerbezogenen Kommunalpolitik der FDP in Stadtrat und Kreistag. Die Politiker waren sich einig, dass die FDP-Fraktion im neuen Bundestag zielstrebig konstruktive Oppositionspolitik machen muss, um ein politisches Gegengewicht zur Großen Regierungskoalition zu bilden. Eine Große Koalition, so Groth, bewege meist nicht viel. "Sie ist zu träge und läuft Gefahr, selbstherrlich zu werden und kurzsichtige Klientelpolitik zu betreiben". Aufgabe der FDP werde es sein, alle Kräfte zu investieren, damit Deutschland zukunftsfähig wird. Für die Kommunalpolitik sei der Erfolg bei der Bundestagswahl ein großer Ansporn. Reitzenstein sah seine bisherige Arbeit bestätigt und sagte zu, auch weiterhin in den kommunalen Gremien die Interessen der Bürger wahrzunehmen. Das Wahlergebnis, sagte Groth abschließend, habe gezeigt, dass die FDP eine junge, aktive Partei ist, die intelligente Konzepte vertritt und in Deutschland viel erreichen kann. "Damit ist sie auch für junge Bürger interessant, die hier die Möglichkeit finden, liberale Positionen zu entwickeln und durchzusetzen!" | |