| Sulzbach-Rosenberg.
"Liberale Politik ist gut für die Bürger!" Selbstbewusst treten FDP und Freie
Wählerschaft in den Kommunalwahlkampf und bei der Stadtratswahl 2008 an. Etablierung
als drittstärkste Kraft im Stadtrat, Verhinderung der absoluten Mehrheit einer
Partei und eine Reihe von lokalpolitischen Themen stellten die Verantwortlichen
in den Vordergrund. Die Liste selbst sei wohlausgewogen und repräsentiere den
Durchschnitt der Bevölkerung.
Schon
über 50 Jahre alt sei der gemeinsame Wahlvorschlag von FDP und Freien Wählern
in der Herzogstadt, unterstrich Fraktionssprecher Hans-Jürgen Reitzenstein im
Gasthaus "Zum Bartl". Ihre Aufgabe sähen die Liberalen in einer Mittlerfunktion
zwischen den Blöcken im Stadtrat. "Bester
Haushalt" Reitzenstein
stellten den Stadthaushalt 2007 positiv heraus, der auch von der FDP/FWS mit erarbeitet
worden sei, "der beste seit langem". Die FDP/FS stünde aber zur Mehrheitsentscheidung
des Stadtrates, sich am Biomasse-Heizkraftwerk zu beteiligen, was in einigen Jahren
die Einnahmeseite der Stadt verbessern werde. Der
Radweg nach Aichazandt sei nun fertig, hier habe die Fraktion die entsprechenden
Anträge gestellt im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit. Die Ausstattung
der Feuerwehren in Sulzbach und Rosenberg sei positiv beeinflusst worden, die
Ersparnis von 47 000 Euro beim Kauf der Drehleiter ein Verdienst der Kreistagsfraktion.
Auch dem Ausbau der Schulen habe das Augenmerk der FDP/FWS-Politiker gegolten.
FDP-Ortsvorsitzender
Achim Groth zeichnete ein Bild des positiven Klimas und des Aufschwungs für die
Liberalen auch in Bayern "wie seit Jahrzehnten nicht mehr". Lokal habe die ausgezeichnete
Arbeit der Stadtratsfraktion dazu beigetragen Manfred
Eckert, Ortsvorsitzender der Freien Wähler, erinnerte an das Motto des gemeinsamen
Wahlvorschlags, nämlich Politik für alle Bürger zu machen, was die gut austarierte
Kandidatenliste unterstreiche. Der
FDP-Kreis- und stellvertretende Bezirksvorsitzende Edgar Meixner plädierte für
eine schlankere, effektivere Verwaltung, eine bürgernahe und trotzdem wirtschaftsfreundliche
Politik. "Landkreis, Kommunen, Gemeinde, Städte stehen dem Bürger am nächsten,
deswegen sollte auch ihr Stellenwert entsprechend sein!" Lange
Wunschliste Eine
bürgernahe Partei lebe von der Kontinuität ihrer Politik, wie es die Stadtratsfraktion
vorbildlich vormache. Die
Wandlung des Waldbades in ein Ganzjahresbad per privat/öffentlichem Partnerschaftsprojekt,
die Gestaltung der Verkehrsabläufe, die Sicherheit und auch die Belebung der Innenstadt
standen ebenso auf seiner Wunschliste wie der Kampf gegen die Zentralisierung
nach München und das Hauptschulsterben auf dem Land. Hans-Jürgen
Reitzenstein wies abschließend auf die Wahlziele hin: Verkehrsregelung in der
Bayreuther Straße und an der Storg-Kreuzung, Einsatz für den Erhalt der St.-Anna-Krankenhauses,
baldige Nutzung des MH-Areals, Weiterbau des Radweges und der Kreisstraße Rummersricht-Forsthof:
"Wir gehen gerüstet in den Wahlkampf!", bilanzierte Reitzenstein, denn auch die
kompetenten Kandidaten würden ihre Ideen mit einbringen. Abschließend
verabschiedeten die Mitglieder jeweils einstimmig die Kandidatenliste und die
der Ersatzleute unter dem Motto "Gemeinsam ein starkes Team für unsere Heimatstadt!"
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