27.10.2001
Ziel: Politik für alle Bürger machen
FDP/FWS will absolute Mehrheit einer Partei verhindern - Kandidaten repräsentativer Querschnitt
Sulzbach-Rosenberg. (mdh) Mit einer wohlausgewogenen Kandidatenliste, die gleichzeitig einen repräsentativen Querschnitt der Sulzbach-Rosenberger Bevölkerung darstellt, wollen die FDP und die Freie Wählerschaft (FDP/FWS) bei den Kommunalwahlen 2002 antreten. Das erklärte Ziel sei Verhinderung der absoluten Mehrheit einer Partei und Stärkung der eigenen Fraktion mit ein oder zwei zusätzlichen Mandaten.

"Unsere Kandidatinnen und Kandidaten stellen ein hervorragendes Angebot an Kompetenz und Sachverstand!" Nicht Parteipolitik, sondern Politik für alle Bürger unserer Stadt zu machen sei auch für die Stadtratswahl 2002 das erklärte Ziel des gemeinsamen Wahlvorschlags, stellte Vorsitzender Hans-Jürgen Reitzenstein bei der Versammlung der FDP / FWS im Gasthof "Zum Bartl" fest.

Mit den Unabhängigen
Seit bereits mehr als 40 Jahren habe die FDP bewusst mit unabhängingen und keiner Partei angehörigen, aber aufgeschlossenen und verantwortlichen Persönlichkeiten einen gemeinsamen Wahlvorschlag FDP / FWS erarbeitet, so Hans-Jürgen Reitzenstein.

"Die Probleme, die es zu bewältigen gab für die drittgrößte Fraktion im Stadtparlament, verlangten Entscheidungen ohne Parteibrille!"

Der Fraktionssprecher stellte klar,
dass die Haushaltssituation der Stadt seit Jahren angespannt und eine Besserung auch nicht in Sicht sei. Natürlich liege ein Großteil der Verschuldung im 1. Konkurs der Maxhütte 1987 begründet.

Die Stadt habe durch Ausweisung von Gewerbe- und Industriegebieten gegengesteuert und hier habe die FDP / FWS entscheidend mitgearbeitet. So sei auch die Budgetierung der einzelnen Haushaltsetats ein Erfolg der FDP / FWS, die im letzten Jahr bereits erste Früchte trug.


"Die Probleme, die es zu
bewältigen gab für die
drittgrößte Fraktion im
Stadtparlament, ver-
langten Entscheidungen
ohne Parteibrille!"

FDP-Stadtrat Reitzenstein.

Auch die Organisationsuntersuchung der Technischen Dienste der Stadt sei von der FDP / FWS mitgetragen worden und die ersten Synergieeffekte würden sicherlich bald eintreten.

Federführend sei die liberale Fraktion auch bei der Schaffung des Jugendbeirates gewesen, ein Kernpunkt der Wahlaussage von 1996, die Schaffung ausreichender Kindergartenplätze, sei erfolgreich umgesetzt worden, bilanzierte Reitzenstein.

Ein besonderes Augenmerk der FDP / FWS galt und gelte aber dem

Kandidaten 1-15
Angeführt von den bisherigen Spitzen der FDP/FWS, Hans-Jürgen Reitzenstein, Helmut Lösch und Karl-Heinz Kreiner, wird die Liste zur Stadtratswahl 2002. Im Bild die Bewerber auf den Listenplätzen 1 bis 15 (Bilder: mdh)

 

Handel. Nach dem Motto "Die
Innenstadt kann ohne Handel nicht leben - der Handel kann ohne Innenstadt leben" habe man die Gründung des Wirtschafts- und Kulturforums "ProSuRo" maßgeblich unterstützt.

Mit Kurt von Klenck komme der Vorsitzende auch aus den eigenen Reihen, erinnerte Hans-Jürgen Reitzenstein.

Stärkung der Fraktion
Liberale wie Heinz Taubmann und Dr. Roland Gierth ständen in vorderster Front des Bürgerkomitees "Rettet die Maxhütte". Die Wahlziele sah Reitzenstein in der Stärkung der FDP / FWS-Fraktion durch ein oder zwei Mandate mehr und der Vermeidung der absoluten Mehrheit einer Partei.

 

Dafür werde ein engagierter Wahlkampf geführt, dessen Themen hauptsächlich die Sanierung des städtischen Haushalts durch die Forderung nach Einführung der kaufmännischen Buchführung und eine behutsame, aber konsequente Verwaltungsreform durch neue Steuermodelle und ein professionelles Controlling seien.

Ein maßgeblicher Beitrag sei auch das Städtebauprogramm "Soziale Stadt", das jetzt in Rosenberg anläuft.

Mit dem Appell "Gemeinsam sind wir ein starkes Team" forderte Reitzenstein von allen Kandidaten, unter denen sich mit Alexander Schlak auch ein junger Aussiedler aus Kasachtan befindet, einen engagierten Wahlkampf zu führen, damit man auch nach dem 3. März 2002 die erfolgreiche Stadtratsarbeit fortsetzen könne.


Zuversichtlich zeigen sich die Kandidaten von Platz 16 bis 30, dass ihrer Gemeinschaft eine weitere Stärkung der Fraktion gelingen wird.
Angemerkt

FDP-Kandidaten
zur Stadtratswahl

Sulzbach-Rosenberg. (mdh) Gut vorgearbeitet hatte die Vorstandschaft der FDP/FWS bei der Aufstellung der sechs Kandidatinnen und 24 Kandidaten plus zwei Ersatzleute für die Stadtratswahl mit Wahlleiter Helmut Lösch.

Einstimmig gewählt wurden: 1. Hans-Jürgen Reitzenstein, 2. Helmut Lösch, 3. Karl-Heinz Kreiner, 4. Brigitte Munker, 5. Walter Heldrich, 6. Kurt von Klenck, 7. Christian Weiss, 8. Heinz Niebler,

9. Günter Koch, 10. Leni Luber, 11. Manfred Eckert, 12. Dietmar Lenk, 13. Bernd Kopp, 14. Betty Pirner, 15. Dr. Horst Martin, 16. Manfred Weiß, 17. Sylvia Beck, 18. Lilo Mertel, 19. Christian Mayer, 20. Alexander Schlak, 21. Christian Kliegel, 22. Werner Kirschner, 23. Georg Peters, 24. Siegfried Niebler, 25. Georg Seitz, 26. Alfred Pilhöfer, 27. Sabine Neidl, 28. Stefan Bernt, 29. Leonhard Luber, 30. Björn Reitzenstein.
Ersatzleute sind Dr. Gerrit Barthel Swart und Martin Häring. Als Vertrauensmann in den Wahlausschuss der Stadt wurde Heinz Taubmann gewählt, sein Stellvertreter ist Hugo Luber.